Ein Bundesrichter in Connecticut hat Kalshis Antrag abgelehnt, die staatlichen Glücksspielbehörden daran zu hindern, lokale Gesetze gegen die Vorhersagemarktplattform durchzusetzen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die sportbasierten Verträge des Unternehmens nach Bundesrecht nicht als Swaps qualifiziert sind.
Rechtliche und finanzielle Feststellungen
Die Entscheidung befasst sich mit Kalshis Versuch, eine föderale Präemption für seine Handelsinstrumente zu sichern. Der Richter stellte fest, dass die Plattform mit ihren beiden Hauptrechtsansprüchen wahrscheinlich nicht erfolgreich sein wird. Folglich behalten die Behörden von Connecticut die Möglichkeit, staatliche Glücksspielvorschriften auf Kalshis Betrieb anzuwenden.Die Entscheidung unterstreicht die finanzielle Bedeutung des Sportwettens im Geschäftsmodell des Unternehmens. Laut Gerichtsfindungen machten sportbezogene Verträge bis zu 90 % der gesamten Einnahmen des Vorhersagemarktes aus. Diese Konzentration verdeutlicht die regulatorische Auswirkung der Durchsetzungshaltung des Bundesstaates.
Vorhersagemärkte stehen weiterhin vor Klassifizierungsstreitigkeiten mit staatlichen Glücksspielkommissionen. Die Entscheidung in Connecticut setzt einen Präzedenzfall dafür, wie regionale Behörden ereignisbasierte Finanzverträge nach bestehenden Glücksspielgesetzen behandeln können.